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Fische - Beschuppung

Die körperoberfläche der meisten Fische ist von einem Schuppenpanzer bedeckt. Es handelt sich hierbeium Knochenplättchen, welche in die Lederhaut eingebettet sind und meist dachziegelartig übereinander lappen. Eine Grenzschicht zwischen Köperoberfläche und umgebendem Wasser bildet die Oberhaut (Epidermis), welche schleimabsondernde Zeilen enthält. Daher fühlen sich frisch gefangene Fische schlüpfrig an. Die schleimige Körperbedeckung verringert einerseits die Reibung mit dem umgebenden Wasser, andererseits wird der Fisch vor chemischen und bakteriellen Angriffen und in gewissen Masse auch von Parasitenbefall geschützt. Darüber hinaus erschwert sie seinem Feind das Ergreifen der schlüpfrigen Beute.

Bei zahlreichen Fischen schillert das Schuppenkleid in bunten Farben. Die Körperfarben von Fischen rühren einerseits von Pigmentzellen her, die in die Lederhaut eingestreut sind. Mit ihrer sternförmigen verzweigten Gestalt bedecken die Pigmentzellen einen verhältnismässig grossen Bereich. Der eingelagerte Farbstoff hat die Fähigkeit, sich in der Zelle auszubreiten oder zusammenzuballen. Manche Fische können so auch ihre Körperfarbe dem Untergrund anpassen.