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Fische - Sinne

Der Fisch muss sich in der Unterwasserwelt orientieren können. Dazu verhelfen ihm seine Sinnesorgane.

Sechster Sinn

Als sechster Sinn verfügen Fische über eigentliche Unterwasser-Sinnesorgane. Dabei handelt es sich um Organe, welche die Strömungsverhältnisse eines Gewässers wahrnehmen. Bei manchen Fischarten ist an beiden Körperseiten ganz deutlich die sogenannte Seitenlinie zu erkennen. Sie ist der sichtbare Teil eines unter der Haut gelegenen Sinnesorgans und besteht aus einer Reihe von feinen Öffnungen. Diese stehen ihrerseits in Verbindung mit einem Längskanal, in welchen zahlreiche Sinneszellen hineinragen. Das ganze Kanalsystem ist mit Schleim gefüllt. Schon durch geringste Wasserströmungen wird die gallertartige Füllung etwas verschoben, was die Sinneszellen als Druckreiz wahrnehmen. Mit Hilfe ihres Strömungssinns finden Fische ihre Nahrung, erkennen sie Feinde, Artgenossen und Hindernisse oder Verstecke. Wanderfische orten damit auch Ströme, Flüsse und Bäche, in welche sie aufsteigen wollen.