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Fische - Sinne

Der Fisch muss sich in der Unterwasserwelt orientieren können. Dazu verhelfen ihm seine Sinnesorgane.

Hören

Obwohl weder äussere Ohren noch Gehörgang vorhanden sind, hören Fische annähernd gleich gut wie der Mensch und zwar mit ihrem inneren Ohr. Tiefe Töne werden durch den Tastsinn der Haut wahrgenommen.
Viele Fischarten können Töne sehr gut wahrnehmen. Manche hören sogar mit ausgezeichneter Empfindlichkeit. Die Ohren bestehen aus geschlossenen, mit Flüssigkeit gefüllten Blasen. Das innere Ohr der Fische ähnelt dem Innenohr des Menschen. Die meisten Fischarten können Signale unterhalb 1'000 Hertz wahrnehmen. Manche haben ihr Hörbereich bis 5'000 Hertz oder mehr erweitert. Vergleich: Das A in der Mitte des Klaviers hat 440 Hertz.
Die Schwimmblase steht im Dienste des Schallempfangs. Über eine Kette von beweglichen Knöchelchen steht sie mit dem Gehörgang in Verbindung. Durch eintreffende Schallwellen, die sich bekanntlich im Wasser viel schneller Fortbewegen, wird die luftgefüllte Blase in Schwingung versetzt. Ihre Bewegungen werden durch die Knochenkette zum inneren Ohr übertragen.