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Insekten - Die Stubenfliege

Stubenfliegen müssen wir nicht im Wald oder auf Wiesen suchen, sie halten sich im Sommer auch gerne in unseren Wohnungen auf. Die Stubenfliegen unterteilt man in Grosse und Kleine Stubenfliege. Dabei beträgt der Grössenunterschied gerade 2 mm. Kleine Stubenfliegen werden etwa 7 mm gross, Grosse Stubenfliegen etwa 9 mm.
Der Körper der Fliege, der ungefähr 15 mg wiegt, unterteilt sich in die drei Abschnitte, Kopf, Brust und Hinterleib. Am Kopf fallen die grossen Facettenaugen auf, die sich jeweils aus ca. 3'200 Einzelaugen zusammensetzen.
Zwischen den Augen befinden sich zwei kurze Fühler und ein stempelartiger Tupfrüssel. Mit diesem Rüssel tupfen die Stubenfliegen die Nahrung auf.
Bei beiden Arten sehen sich Fliegenweibchen und Fliegenmännchen sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich bei äusserlicher Betrachtung mit Hilfe einer Lupe nur durch die Anzahl der Hinterleibsringe. Die Männchen haben fünf, die Weibchen besitzen neun Ringe. Der Hinterleib ist oben schwarz gewürfelt und unten gelblich weiss.
Die Oberseite der Brust trägt viele dunkle Längsstreifen mit schwarzen Borsten. An den Seiten des Brustabschnittes setzt je einer der beiden durchschimmernden Flügel an. Sie sind von zahlreichen Adern durchzogen. In der Sonne leuchten sie in den Regenbogenfarben.
Sechs stark behaarte und sehr bewegliche Beine befinden sich an der Unterseite des Brustabschnittes. Damit können sie vergleichsweise schnell laufen. Darüber hinaus können Fliegen kopfüber unter der Decke entlangkrabbeln. Entweder klammern sie sich an kleinsten Unebenheiten fest oder sie benutzen Saugnäpfe (behaarte Haftballen), die sich unter ihren Fusssohlen befinden. Die Fusssohle besteht aus zwei Klauen, an der die Fliege ständig schwitzt. Die Feuchtigkeit an den Härchen reicht aus, dass die Fliege auch kopfüber genug Haftung findet.