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Insekten - So leben Fliegen

Fliegen sind im Gegensatz zu Mücken tagaktiv, sie richten sich nach dem Licht. Deshalb sieht man die Stubenfliegen bei Tag so häufig an den Fensterscheiben oder abends an den Lampen sitzen.
Es gibt viele verschiedene Fliegenarten, die sich natürlich im Aussehen, aber auch in ihrer Nahrung und dadurch auch in ihrem Lebensraum unterscheiden.
Fliegen können nur flüssige Nahrung aufnehmen. Daher müssen sie dichflüssige Nahrung erst mit ihrem eigenen Speichel verdünnen, um ihn dann aufsaugen zu können. Sie können mit ihren Fühlern sehr gut riechen und finden deshalb leicht Nahrung.
Schwebfliegen ernähren sich von Nektar, Pollen und Honigtau und sind deshalb vor allem am Waldrand und auf Wiesen anzutreffen. Wie die Ameisen fressen sie auch den Honigtau der Blattläuse. Ihre Nahrung nehmen die Schwebfliegen mit ihrem tupferartigen Rüssel auf, so saugen sie z.B. den Honigtau einfach auf.
Bremsen besitzen einen Stechapparat, mit dem sie Säugetiere stechen und das Blut heraussaugen. Sie suchen deshalb die Nähe von Tieren und Menschen. Bevor sie das Blut aufsaugen können, müssen sie eine Flüssigkeit in die Haut spritzen, die verhindert, dass das Blut gerinnt. Gerade diese Flüssigkeit verursacht die Rötung und das Jucken an der Einstichstelle.
Stuben- und insbesondere die verschiedenen Schmeissfliegenarten ernähren sich von tierischen Ausscheidungen, aber auch von toten Tieren. Da sie sich überall hinsetzen, können sie auch Krankheitserreger auf unserer Nahrung hinterlassen.