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Säugetiere - Behaarte Wesen

WildschweinAlle Säugetiere haben Haare. Alle - auch Wale. Wale sind allerdings zum größten Teil lediglich als Embryonen behaart. Nur manche Bartenwale tragen noch einige Haare in Form von vereinzelten Borsten im Kopfbereich. Haare stören die Stromlinienform beim Schwimmen, deshalb haben sie sich zurückgebildet. Andererseits findet sich das dichteste Fell der Säugetiere bei einer Art, die auch im Meer lebt: bei den Seeottern. Ihnen wachsen zwischen 50.000 und 100.000 Haare pro Quadratzentimeter Haut - bei den anderen Säugern sind es zwischen 200 und 900. Die Seeotter ersetzen damit die dicke Speckschicht, mit denen die Wale ihre Körpertemperatur im kalten Wasser aufrechterhalten.

 

LuchsHaare dienen aber auch zur Tarnung. Weil die meisten Säugetiere farbenblind sind, sind sie nicht sehr bunt, sondern imitieren die graubräunlichen Farbtöne der umgebenden Natur. Der Igel tarnt sich nicht nur mit seinen Haaren, er wehrt sich sogar mit ihrer Hilfe: Seine Stacheln sind nichts anderes als besonders feste und spitze Haare. Damit die Stacheln der Neugeborenen die Mutter bei der Geburt nicht verletzen, können sie in die Haut eingezogen werden, die ein dickes Polster bildet. Den gleichen Trick wenden die Igel dann auch bei der Paarung an.