Eines der grossen Rätsel des Vogelzuges ist auch heute noch die Orientierungsfähigkeit der Zugvögel. Obwohl man in den letzten 30 Jahren manche Frage beantworten konnte, ist einiges noch verborgen geblieben oder kann nur vermutet werden. Die Experimente der Forscher haben ergeben, dass es verschiedene Orientierungsmöglichkeiten geben muss. Zudem haben die Versuche ergeben, dass das, was für eine Art zutrifft, nicht unbedingt auch für eine andere Art zu gelten hat.
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In der Umgebung ihres Reviers orientieren sich viele Vögel an Landmarken, die sie sich einprägen. Diese Methode wird wahrscheinlich von vielen Zugvögeln auf der letzten Etappe der Reise angewendet. Bei Vögeln, die wie die Gänse und Störche in Trupps ziehen, könnte das Vorzeigen der Zugwege durch die Altvögel eine entscheidende Rolle spielen. |
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Für Tagzieher kann der Sonnenstand als Orientierungshilfe dienen. |
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Für nächtlich ziehende Vögel wurde nachgewiesen, dass sie sich an einzelnen Sternen oder Sternbildern orientieren. |
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Gewisse Vogelarten nutzen das Magnetfeld der Erde für ihre Orientierung. |